Canado Club

Die Natur

Ein 10 Kilometer langer, einsamer Strand inmitten der unberührtesten Natur der Maremma.

Ein jahrhundertealter Pinienwald, der sich aus Steineichen, See-Kiefern, Wacholder, Ginster und Tamarisken zusammensetzt, und im Mittelalter ein Schauplatz von Jagdszenen, aber auch ein Ort für Eremiten war. Ein Meer, ausgezeichnet mit der Europäischen Blauen Flagge, das dank seines sanft abfallenden Meeresbodens den Badegästen besondere Sicherheit bietet.

Ein unberührtes Paradies, das seit jeher geschützt wird, und allen offensteht. Canadoclub.

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WAS MACHT DEN DÜNENSTRAND UND DEN PINIENWALD DER KÜSTE VON DORATICO SO BESONDERS?

Vieles. Vor allem für all diejenigen, die nicht an Wunder glauben. Hier kann man immer noch etwas beobachten, was nichts anderes ist als die Manifestation eines der überraschendsten Naturwunder: Die Entwicklung.

Eine Sandküste ist eigentlich einer der unwirtlichsten Lebensräume für die Vegetation. Der Sand ist ein Substrat, das einer Struktur entbehrt, sehr salzhaltig ist und den an Salz reichen Wellen und Meeresbrisen ausgesetzt ist. Ein regelrechtes Inferno für Pflanzen. Um an solch rauen Orten zu überleben, hat sich die Natur geniale Strategien ausgedacht. Als Erstes schickte sie Sandpflanzen nur wenige Meter vom Meer entfernt an die vorderste Front. Sie sind Gräser, die sich grenzenlos ausbreiten, und in einer äußerst salzhaltigen Umgebung überleben können. Psammophyten sind Pionierpflanzen. Sie sind anspruchslos und sehr widerstandsfähig. Sie binden den Sand, was zur Bildung der typischen Dünen führt, die sie durch ihr tiefes Wurzelwerk, das sich bis zu zehn Quadratmeter ausbreiten kann, festigen.

Sie arbeiten jedoch nicht alleine. Wenn sich die Düne einmal erhoben hat, wird ihre Spitze von einer niedrig wachsenden, strauchartigen Macchia besiedelt, die sich überwiegend aus großfruchtigem Wacholder, phönizischem Wacholder, Tamarisken, Mastixsträuchern und Erdbeerbäumen zusammensetzt. Die leichte Infanterie.

Psammophyten und die niedrig wachsende Macchia arbeiten zusammen, um eine Dünen-Barriere zu errichten, die die dahinter liegenden Bereiche vor den Wellen und dem starken Wind schützt. Auf diese Weise entsteht im Nachschubgebiet ein fruchtbarer Lebensraum, in dem sich auf einem geschützten und folglich nährstoffreicheren Boden hochwachsende Pflanzen ausbreiten können: Zuerst See-Kiefern, Aleppo-Kiefern und Mittelmeer-Kiefern, die nach der Trockenlegung der Sümpfe angesiedelt wurden (die Maremma war ursprünglich ein flacher und sumpfiger Landstrich, der sich entlang des Meeres erstreckte), dann die Steineiche und schließlich der richtige Steineichenwald.

Wir können dieses unberührte Paradies in vollen Zügen genießen. Wenn wir diese Orte besuchen, sollten wir aber daran denken, welch unermüdlichen Einsatz die Natur leisten muss, um uns diese wertvolle Naturoase für unser Wohlbefinden zur Verfügung zu stellen.

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