
Jemand wird sich fragen, woraus der Name Cantiere Navale Donoratico stammt.
Die Antwort ist ganz einfach: das aktuelle Residence-Hotel entsteht aus dem architektonischen Sanierung einer echten Schiffsbaustelle, die im 1946 von dem Graf Gaddo della Gherardesca geöffnet wurde.
Das war nicht irgendeine Baustelle und, wenn Sie ein bisschen Geduld haben, werden Sie gleich das Warum verstehen.
Cantiere Navale Donoratico hat die grundlegenden Kapitel der Rudersport- und Segelgeschichte geschrieben und die Schiffe mit dem Donoratico-Zeichen wurden bald wegen ihres hohen technischen Niveaus weltweit bekannt. Die berühmtesten damaligen Schiffsbauern bauten aus den Zedernholzstämmen von Honduras außergewöhnliche Boote mit einer legendären Perfektion, die von den 50er Jahren an in den internationalen Wettkämpfen nicht seinesgleichen hatten.
Die Armi di Donoratico-Boote, die von eleganten, leichten Rümpfen und von ihren revolutionären "Windhundflanken" gekennzeichnet waren, brachen überall alle Rekorde; nämlich gewannen sie haushoch alle Wettkämpfe, in den Vereinigten Staaten, in Australien, in Neuseeland und auch die Regatta entlang den Fluss Themse zwischen der Cambridge Universität und der Oxford Universität. Und im 1968 gewannen sie die Goldmedaille in den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt mit dem "Zwei-Mit", der von einer italienischen Mannschaft geführt wurde.
Aber es gibt noch etwas. Im 1952 entwickelte Cantiere Navale Donoratico das erste Sportsegelkatamaran und diese Spitzenstellung revolutionierte die Navigationstechnik. Die Donoratico-Katamarane gewannen das Herz der Skipper aller Welt auch dank der Berühmtheit von Ambrogio Fogar mit seinem Boot genannt Spirit of Surprise. Die neuen schnellsten Segelboote setzten sich in den bedeutendsten internationalen Regatten durch und in diesen Jahren Cantiere Navale Donoratico exportierte sogar nach 56 Ländern. Dank dieses Erfolgs baute Cantiere Navale Donoratico sowohl Trimarane als auch Segelboote für den König von Griechenland und für Accademia Navale di Livorno und der Betrieb begann auch die Produktion von revolutionären Motorbooten.
Seit dem Ende der 70er Jahren setzten sich die neuen Rümpfen aus Plastik und Glasfaserkunststoff auf dem Markt durch, die die Rümpfe aus Holz ersetzten. Das war ein sehr schwerer Schlag für Cantiere Navale Donoratico, wovon der Betrieb sich nicht mehr erholen konnte und nach wenigen Jahren war er gezwungen, die Produktion zu schließen. Aber Cantiere Navale Donoratico schloss jedenfalls auf seine Art mit einem außergewöhnlichen Hakenschlag. Nämlich wissen nur einige wenige, dass der Graf Gaddo della Gherardesca genau eins der fortschrittlichsten Materialien testete: die Kohlenstoff-Faser.
Die Ergebnisse dieser Forschungen waren aus einem technischen Gesichtspunkt so innovativ, dass der Ferrari-Rennstall seine Ingenieure dorthin schickte, um die Technik für die Bearbeitung der Kohlenstoff-Faser zu lernen. Diese Eingebung war sicher großartig, aber sie genügte leider nicht, um die ökonomische Situation des Betriebs zu sanieren.
Das war wirklich das Ende einer Epoche und im 1979 schloss Cantiere Navale Donoratico die Tätigkeit. Der Betrieb hatte in Donoratico eine erstklassige Unternehmertätigkeit gegründet und eine Arbeitsschaft mit unvergleichlicher Kompetenz gebildet. Aber aus dieser Erfahrung wurden neue Baustellen gegründet, die noch heute unter den Hauptbetrieben weltweit im Bereich der Planung und Herstellung von Segel- und Ruderbooten sind.
Ein sorgfältiger, gründlicher Renovierungsplan hat Cantiere Navale Donoratico in eine sehr neue Dreisterne-Superior-Touristenanlage auf einer 25-Hektar-Fläche umwandelt, die von hochstämmigen Strandkiefern und von einer reichen Vegetation umgeben ist, wo eine Hirschkolonie neulich eingeführt worden ist. Diese Touristenanlage liegt in einem Küstenstrich, den wegen der Ortschaft, der Natur, des Strandes und des Meers als „einzigartig“ bezeichnet wird.
Heute haben sehr neue Gebäude die alten Baustellen ersetzt und das Zentralgebäude "La Vela" ist von einem halbkreisförmigen Bedecken gekennzeichnet, das dem alten, typischen Dach der damaligen Lagerhallen ähnlich ist. Die Touristenanlage besteht aus 8 anderen Gebäuden mit 176 Wohneinheiten, die verschiedengroße Zimmer, Wohnungen und Suiten einschließen.
Die Touristenanlage, die umweltfreundlich und naturgemäß gebaut wurde, ist von Sanddünen, hochstämmigen Strandkiefern und von der typischen Mittelmeervegetation umgeben. Der feinsandige Strand ist sehr geräumig und weit, während das wunderschöne Meer in diesem Küstenstrich von einem Meeresboden gekennzeichnet ist, der milde und nach und nach abfällt. Kurz, das ist eine echte OASE...
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